Anwendungsfälle für das autonome technikgestützte Wohnen im Alter

Da das System offen ist, kann es auch um Geräte und Sensoren erweitert werden, die es heute noch gar nicht gibt oder die gerade erst den Prototypenstatus erlangt haben. Wenn ein neues Device angeschlossen wird, dann wird jeweils ein Connector dafür implementiert. Dabei gibt es Hersteller, die Ihre Schnittstellen und Protokolle offenlegen und solche, wo ein Workaround über Bluetooth erfolgen muss. 

Mit Hilfe der Devices, die sich jeweils in eine der o.g. drei Bedürfnisklassen einteilen lassen, kann der Bewohner ein „Condition Monitoring“ mit eventbasierter Durchführung von Aktionen realisieren, mit dem eine „vorausschauende Wartung beim Arzt oder Pflegepersonal“ erfolgen kann. Des Weiteren ist ein Tracking innerhalb der Wohnung möglich.

Dies sind dieselben Standardfunktionen aus dem Internet der Dinge, die sich eigentlich auf Maschinen beziehen. Interessanterweise unterscheiden sich die Funktionen am Menschen und an den Maschinen nicht voneinander. Nur hier empfängt, verarbeitet und reagiert das System auf Bewegungen, Körpertemperatur, Hautspannung, Blutzuckerspiegel, Körpergewicht usw.

Mit diesem engen Monitoring werden die Bewohner vor Situationen bewahrt, die Angst und Unsicherheit auslösen und sie dazu bewegen könnte, in ein Seniorenwohnheim zu ziehen. Häufig wird von Senioren die Befürchtung ausgesprochen, in der Wohnung zu stürzen und dann stundenlang unentdeckt auf dem Boden zu liegen.